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Kornspitz in luftigen Höhen backaldrin nimmt Hochregallager in Betrieb

Asten und München, 22. April 2008 -- Millionenfach wird er täglich in 61 Ländern weltweit gebacken – der Kornspitz. Um die steigende Nachfrage im In- und Ausland bewerkstelligen zu können, hat Österreichs führender Backmittelhersteller und Kornspitz-Erfinder backaldrin am Standort Asten ein neues Hochregallager errichtet. 11.800 Paletten haben darin Platz, was etwa dem weltweiten Halbjahresbedarf an Kornspitz-Rohstoffen entspricht. Neue Standards setzt der Lagerbau beim Brandschutz. Die hochwertigen Zutaten für Kornspitz & Co werden bei 15,3 Prozent Sauerstoffgehalt gelagert, was jeden Brand im Keim ersticken würde.


"Im neuen Hochregallager befinden sich auch die Weltreserven für den Kornspitz, zum Teil in luftigen Höhen", sagt Peter Augendopler in Anspielung auf die Maße des Neubaus, der heute offiziell in Betrieb genommen wurde. Mit einer Höhe von 37 Metern im Innen­raum und einer Länge von 70 Metern bietet das moderne Lagergebäude Platz für 11.800 Paletten. In einjähriger Bauzeit fertig gestellt, stehen backaldrin am Standort Asten mit dem vollautomatischen Hochregallager die bis 2011 erforderlichen Lagerkapazitäten zur Verfügung. Grund für diesen zukunftsweisenden Expansionsschritt sei die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens und der weitere Ausbau des Exportgeschäfts, sagt Augendopler. Knapp 20 Mio. EUR hat backaldrin im Geschäftsjahr 2007/2008 in den Standort Asten investiert. Neben dem Hochregallager hat backaldrin auch ein neues Qualitätslabor errichtet sowie zusätzliche Büroräume geschaffen. Die Lagertechnik und -logistik entsprechen modernsten Standards und setzen hierzulande beim Brandschutz und der Steuerungstechnik neue Maßstäbe. Brandgeruch und Wasser würden die Lebensmittel im Lager unbrauchbar machen, weshalb backaldrin ein innovatives Brandschutzsystem installiert hat: "Mittels Stickstoff wird der Sauerstoffgehalt in der Umgebungsluft von 21 auf 15,3 Prozent reduziert, sodass jeder Brand sofort im Keim erstickt würde", erklärt Stefan Hutter, Geschäftsführung Technik bei backaldrin. "Wenn man mit einer brennenden Zigarette ins Lager ginge, würde sie auf der Stelle ausgehen."

In Österreich bisher einzigartig ist die Steuerung der Lagerverwaltung und des Material­flusses durch SAP TRM. Diese ist direkt mit dem kundenseitig installierten SAP gekop­pelt. „Die Daten der Rohwaren sind auf dem Weg zum fertigen Produkt in einem einzigen bestandsführenden System erfasst. Für die Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel vom Rohstofflieferanten bis zum Kunden ist das ein großer Vorteil“, erklärt Stefan Hutter. Das logistische Rückgrat von backaldrin bildet die 120 Meter lange so genannte "Spine". Sie verbindet Wareneingang, alle Produktions- und Lagerbereiche sowie Warenausgang. "Man kann sich das wie eine zweispurige Verbindungsstraße vorstellen, auf der der Verkehrsfluss vollautomatisch geregelt wird", erklärt Hutter.

PURPUR in 40 Ländern

Auf der "Spine" ist aber nicht nur der Kornspitz-Rohstoff unterwegs. backaldrin stellt insgesamt mehr als 400 Backgrundstoffe für Brot, Gebäck und Feine Backwaren her, viele auch in Bio-Qualität. Das 1964 gegründete Familienunternehmen ist in mehr als 80 Ländern erfolgreich tätig, in 15 mit firmeneigenen Niederlassungen. Die Exportquote beträgt mehr als 75 Prozent. Neben dem Kornspitz hat backaldrin auch zahlreiche andere erfolgreiche Marken etabliert, wie z. B. PURPUR. Aus PurPur-Weizen herge­stellt, werden PurPur-Backwaren mittlerweile in fast 40 Ländern verarbeitet. "Aus dem Nichts haben wir hier eine international erfolgreiche Marke geschaffen, die dem Trend nach gesunder Ernährung entspricht", freut sich Peter Augendopler.

backaldrin steigert Umsatz um 12 Prozent

Im Geschäftsjahr 2007/2008 erwirtschaftete backaldrin einen Umsatz von 118 Mio. EUR, was einem Plus von mehr als 12 Prozent gegenüber 2006/2007 entspricht (Umsatz: 105 Mio. EUR). "backaldrin ist auf vielen Märkten stark vertreten", sagt Peter Augendopler und nennt neben Österreich und Deutschland auch Italien, Polen, Russland oder die Länder des Nahen Ostens, für die das Familienunternehmen im Jahr 2006 in der jordani­schen Hauptstadt Amman eine zweite Produktionsstätte errichtet hat.

Neues "Haus des Brotes" in Warschau

"Wenn ein Unternehmen nicht wächst, stirbt es", ist Peter Augendopler überzeugt. Daher investiert backaldrin auch im Geschäftsjahr 2008/2009 international sowie in die Firmen­zentrale in Asten. Drei bis fünf Mio. EUR sind für die Erweiterung der Produktion und die Produktivitätssteigerung vorgesehen. In der polnischen Hauptstadt Warschau errichtet backaldrin ein "Haus des Brotes", das Ende des Jahres eröffnet werden soll. Der Produktionsstandort in Jordanien wird ebenfalls erweitert. "Die Internationalisierung von backaldrin sichert und schafft Arbeitsplätze und ermöglicht auch den heimischen Land­wirten Chancen, Top-Produkte weltweit abzusetzen", sagt Augendopler abschließend.
 
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