EURO 2012: Polen und die Ukraine im Fußball-Fieber backaldriner berichten
Am 8. Juni geht’s los: Für drei Wochen dominiert König Fußball das Geschehen in Mitteleuropa. Im Jahr 2012 sind Polen und die Ukraine die Gastgeberländer für die Fußball Europameisterschaft. Krystyna Prószyńska, backaldrin-Geschäftsführerin in Polen, und Mariusz Jaruga, Area Sales Manager in der Ukraine, schildern ihre Erwartungen und Eindrücke hinsichtlich der EURO 2012.
Hat Polen und die Ukraine das EM-Fieber bereits erfasst?
MJ: Das EM-Fieber hat das ganze Land sofort nach der Bekanntgabe der UEFA über die Entscheidung hinsichtlich der Gastgeberländer erfasst. Und diese „Krankheit“ verbreitet sich unaufhaltsam. Fußball ist Thema Nummer 1. Man macht sich aber auch Sorgen, wie das Ganze organisatorisch bewältigt werden kann.
KP: Ja, das EM-Fieber ist allgegenwärtig. Es wurde sehr viel investiert: in neue Autobahnen, Flughäfen, Hotels und natürlich in neue Stadien. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die gesamte Infrastruktur auch wirklich termingerecht fertig gestellt wird.
Wie macht sich die EM jetzt schon in Ihrem Land bemerkbar?
MJ: Diese Veranstaltung ist für das ganze Land eine große Chance, vielleicht die einzige dieser Art, um der ganzen Welt zu zeigen, dass die Ukraine ein wirklich faszinierendes und vor allem gastfreundliches Land ist. Wir hoffen, dass die Fans wiederkommen, vielleicht mit Familien oder Freunden, um die Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
KP: Die Austragungsorte der Spiele sind bereits jetzt eine einzige große Werbetafel. Auch im Fernsehen überwiegen bereits die Werbespots der Sponsoren.
Bemerkt man die kommende WM auch in der Bäckerbranche?
MJ: Wir sind davon überzeugt, dass wir im Juni erneut einen Verkaufsrekord erreichen werden. Wir haben
uns auch einige Überraschungen für unsere Kunden ausgedacht. So gibt es zum Beispiel spezielle EM-Krapfen, die mit typischen Merkmalen der Teilnehmerländer verziert sind.
KP: An Bestellungen merkt man es noch nicht. Was die speziellen Angebote betrifft, haben wir ein EURO-Brot vorbereitet, das Mitte April in ganz Polen eingeführt wurde.
Was darf sich ein Besucher in Ihrem Heimatland auf keinen Fall entgehen lassen?
MJ: Die Ukraine ist das zweitgrößte Land Europas mit fast 50 Millionen Einwohnern. Das ist nicht allen bewusst. Es hat eine großartige Geschichte und wunderbare Landschaften – von den Karpaten bis zum Schwarzen Meer. Wir hoffen, dass die Fußball EM ein Auslöser für weitere Besuche sein wird. Es ist gar nicht so weit! Wir heißen jeden herzlich willkommen!
KP: Alle vier Austragungsorte in Polen sind als Städte absolut sehenswert. Und natürlich darf ein Abstecher nach Krakau nicht fehlen.
Vielen Dank für das Interview!
Weitere Infos: www.uefa.com/uefaeuro






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