Zu Gast beim Kornspitz®-Bäcker Teil 15: Bäckerei Hofmann in Salzburg
Zu Beginn unserer 15. Serie "Zu Gast beim Kornspitz®-Bäcker" blicken wir zurück ins Jahr 1929, als Anton Hofmann I. im oberösterreichischen Wolfsegg eine Bäckerei kaufte. Die Gemeinde erlebte mit dem Kohlebergbau eine Blütezeit – ebenso wie die örtlichen Bäckereien. "Wenn’s mit der Kohle aus ist, ist es aus", wusste der Jungbäcker und sah in urbanen Gefilden seine Zukunft. Die Mozartstadt Salzburg war seine Wahl, wo er ab 1937 ein erfolgreiches Familienunternehmen mit heute 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufbaute. Das "Zepter feinster Backkunst" halten 2010 Anton Hofmann III. und sein 25-jähriger Sohn Anton IV. in Händen. Wissend, dass "eine Handsemmel ein Muss für einen Salzburger Bäcker ist" und zur Hofmann’schen Tradition gehört.
Traditionell bietet Anton Hofmann auch Kornspitz® an. "Mit der neuen Gebäckidee im Gepäck sind wir Sonntag abends von der Bäckereimesse in Wels heimgekehrt und haben Montag früh erstmals Kornspitz® gebacken", erinnert er sich an eine weitere Blütezeit. Das war 1984, "dunkles Gebäck eine Marktlücke" und die Innovation mit dem klingenden Namen ist "wie eine Rakete von 0 auf 100 gestartet". Das erfolgreiche Markengebäck ist für ihn eine Spezialität, die in keiner Bäckerei fehlen darf, und zwar in Original-Qualität: "Kornspitz®-Geschmack ist einzigartig."
Im Sortiment der Bäckerei finden sich ausschließlich Spezialitäten, wie der 53-jährige Firmeninhaber betont. Sorgfältig ausgewählt, trägt jedes Produkt die Handschrift des Handwerksbetriebes. Diese hat er auch vom Vater gelernt, der sich mit 84 Jahren für die Bäckerei jung genug fühlt und ebenso mitwirkt wie Ehefrau Marianne im Verkauf und Tochter Alexandra. Sie unterstützt mit gezieltem Marketing den Weg von Brot, Feinbackwaren & Co zum Kunden. Auf seinem Weg zum Spezialisten haben Anton Hofmann die Ausbildung zum Bäcker- und Konditormeister ebenso geprägt wie jahrelange Erfahrung.
Von Buchteln, Pofesen und Berlinern über Lebkuchen, Früchtebrot und Stollen bis hin zum Vollkornsortiment mit PurPur®-, Dinkel- oder Roggenvollkornbrot überlässt Anton Hofmann nichts dem Zufall. An allen Ecken und Enden feilt er an Spitzenqualität. Steckenpferd des leidenschaftlichen Handwerkers ist die Motivbäckerei mit Brotfiguren und Torten für alle Anlässe. Kunstvoll von Hand gefertigt und verziert, zählt er in dieser Disziplin zu den Besten, wie der Vater anerkennend anmerkt. In diesem Jahr sind die Schauspieler der Salzburger Festspiele in den Genuss Hofmann’scher Lebkuchen gekommen – eine Auftragsarbeit.
Mit seinem Betrieb am Rande der Mozartstadt gelegen, hat Hofmann auch mit einer Filiale in der weltberühmten Innenstadt geliebäugelt, dann aber befunden: "Lieber weniger, dafür aber gescheit." Er ist bei einem Familienbetrieb geblieben und beliefert Handel und Gastronomie. Zu seinen Kunden zählt der Bosna-Stand wenige Meter von der Getreidegasse entfernt. Vielen Salzburg-Besuchern sind die Menschentrauben rund um den 1. Bosna-Stand Österreichs ein Begriff. Des Würstchens köstliche Hülle ist eine Spezialität aus dem Hause Hofmann.
In der Freizeit taucht der Bäcker und Konditor bevorzugt in den Ozeanen abseits der Touristenströme. Drei Wochen Betriebsurlaub tun Mitarbeitern und Familie gut. Zeit um mit einem Walhai inmitten des Roten Meeres zu tauchen. Auch das eine Spezialität, die Anton Hofmann seinen Kindern neben der Liebe zur Bäckerei weiter gegeben hat.






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